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Pflegeausbildung

Kontakt

DRK-Kreisverband Grafschaft Bentheim e.V.
Personalabteilung

Denekamper Straße 76
48529 Nordhorn
Telefon 05921 8836-58
Telefax 05921 8836-59

Email: personaldrk-grafschaft-bentheim.de

In unseren Seniorenzentren Am Schlosspark in Bad Bentheim und Kotting in Nordhorn sowie bei unserem ambulanten Pflegedienst bieten wir die Möglichkeit, die Ausbildung zur Pflegefachfrau/ -mann zu beginnen.

Aktuell haben wir noch freie Plätze für das kommende Ausbildungsjahr 2020 - 2023 anzubieten. Bitte bewerbt Euch hier.

Infos zu Deiner Ausbildung

Ausbildungsart: schulische Ausbildung an Berufsfachschulen (bundesweit einheitlich geregelt)
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Lernorte: Berufsfachschule und Pflegeeinrichtung

Kern des Pflegeberufegesetzes ist die Einführung einer generalistischen Pflegeausbildung. Diese befähigt Dich, Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen zu pflegen. Die generalistische Pflegeausbildung schließt nach drei Jahren mit dem Berufsabschluss „Pflegefachfrau“ bzw. „Pflegefachmann“ ab.

Da Du nach der Ausbildung in allen Versorgungsbereichen der Pflege arbeiten kannst, stehen Dir vielfältige Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten offen. Zudem wird der Berufsabschluss automatisch EU-weit anerkannt. Damit besteht die Möglichkeit, auch im EU-Ausland als Pflegefachkraft arbeiten zu können.

Ausbildungsweg:

  • Die Ausbildung erfolgt im Wechsel von Abschnitten des Unterrichts in einer Berufsfachschule und der praktischen Ausbildung in verschiedenen Altenpflegeeinrichtungen, wie z. B. unserer Tagespflegeeinrichtung oder unseren Seniorenzentren. Der Anteil der praktischen Ausbildung überwiegt dabei den Anteil des Unterrichts.
  • Während der praktischen Ausbildung werden die Auszubildenden durch eine Fachkraft auf der Basis eines Ausbildungsplans schrittweise an die eigenständige Wahrnehmung der beruflichen Aufgaben herangeführt.
  • Als Träger der praktischen Ausbildung stellen wir den Auszubildenden die erforderlichen Ausbildungsmittel kostenfrei zur Verfügung.
  • Die Ausbildung erfolgt in Früh-, Spät-, Nacht- oder Wochenenddiensten.

Alle Auszubildenden starten mit dem im Ausbildungsvertrag festgelegten Berufsziel "Pflegefachfrau“ bzw. „Pflegefachmann“. Auszubildende, die den Schwerpunkt ihrer Ausbildung von Anfang an auf die Pflege alter Menschen durch eine entsprechende Wahl des Trägers der praktischen Ausbildung gelegt haben und deshalb ihren Vertiefungseinsatz im Bereich der Langzeitpflege gewählt haben, erhalten vor Beginn des letzten Drittels ihrer Ausbildung ein Wahlrecht. Sie können entscheiden, ob sie die begonnene generalistische Ausbildung zur „Pflegefachfrau“ bzw. zum „Pflegefachmann“ fortsetzen oder ob sie ihre Ausbildung auf einen Abschluss als „Altenpfleger / Altenpflegerin“ ausrichten. In diesem Fall werden sie im letzten Drittel der Ausbildung speziell zur Pflege alter Menschen ausgebildet.

Auszubildende mit dem Schwerpunkt Pädiatrie können entsprechend die Spezialisierung in der Kinderkrankenpflege wählen. Berufsabschluss ist dann „Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin“ bzw. „-pfleger“.

Zugangsvoraussetzungen

Einen Zugang zur Pflegeausbildung haben alle Schülerinnen und Schüler mit einem mittleren Schulabschluss oder einer anderen erfolgreich abgeschlossenen zehnjährigen allgemeinen Schulbildung.

Für Schülerinnen und Schüler mit einem 9-jährigen Hauptschulabschluss bietet eine Pflegehelferinnen- und Pflegehelferausbildung bzw. Pflegeassistenzausbildung, die bestimmten Anforderungen genügen muss, einen Einstieg. Bei einer Entscheidung nach erfolgreichem Abschluss für eine weitergehende Ausbildung zur Pflegefachkraft erfolgt auf Antrag der Auszubildenden bzw. des Auszubildenden eine Verkürzung der Ausbildungszeit um ein Drittel.

Anstelle der Pflegehelfer- oder Pflegeassistenzausbildung eröffnet auch die Kombination aus Hauptschulabschluss und einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung mit einer Mindestdauer von 2 Jahren den Zugang zur Pflegeausbildung.

Da in der Pflege eng mit Menschen gearbeitet wird, kann der Beruf nur durch Personen ausgeübt werden, die nicht in gesundheitlicher Hinsicht zur Ausübung des Berufs ungeeignet sind und sich nicht eines Verhaltens schuldig gemacht haben, aus dem sich die Unzuverlässigkeit zur Ausübung des Berufs ergibt. Für den Nachweis verlangen ausbildende Einrichtungen in der Regel vor Beginn der Ausbildung ein aktuelles Gesundheitszeugnis und unter Umständen auch ein amtliches Führungszeugnis.

Für das Gesundheitszeugnis prüft eine Arbeitsmedizinerin oder ein Arbeitsmediziner, ob gesundheitliche Einschränkungen vorliegen und ob z. B. aufgrund von Schwächen oder einer Sucht die Berufsfähigkeit ausgeschlossen ist.

Wer nach Abschluss der Ausbildung die beantragte Berufsbezeichnung führen will, muss zudem über die für die Ausübung des Berufs erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen.

Beschäftigungsfelder

  • in unseren Seniorenzentren in Bad Bentheim und Nordhorn
  • in unserer Tagespflegeeinrichtung in Nordhorn
  • bei unserem ambulanten Pflegedienst in der Grafschaft Bentheim